Was ist guter Content? Wie Texte und Inhalte herausstechen

Sie haben einen Blog, oder eine Website? Vermutlich sind Sie ein klasse Schreiber, aber Ihre Inhalte ranken nicht? Da stellt sich die Frage, was ist guter Content? Hier finden Sie Kriterien und Anforderungen für herausstechende Inhalte:

Die Sache mit der Suchmaschinenoptimierung

Ich bin durch und durch SEO und der Meinung, dass gewisse Strukturstandards für einen Blogartikel oder eine Seite unbedingt eingehalten werden müssen, um in Google oder anderen Suchmaschinen gefunden zu werden. Hier also eine 10-Punkte-Liste zur Auffrischung:

Checkliste SEO Text

  1. Definieren Sie ein Hauptkeyword und Nebenkeywörter (Longtails), die Sie zuvor noch nicht auf Ihren Seiten benutzt haben (Stichwort: Kannibalisierung).
  2. Platzieren Sie das Hauptkeyword möglichst am Anfang Ihrer Metadaten, wie dem Meta-Titel und der Metabeschreibung. Meta-Tags können Sie getrost ignorieren, denn Google tut das auch.
  3. Verwenden Sie das Hauptkeyword mindestens einmal in einer Zwischenüberschrift
  4. Verwenden Sie das Hauptkeyword maximal 3-4 im Lauftext. Das kommt natürlich auf die Textlänge an. Ich gehe hier mal von 600 Wörtern aus.
  5. Verwenden Sie viele Synonyme und Umschreibungen für Ihr Hauptkeyword und Ihre Nebenkeywörter. Stichwörter sind hier Semantik und holistischer Content.
  6. Verwenden Sie Aufzählungen.
  7. Verwenden Sie eine Struktur in Ihren Texten: Zum Beispiel einen kurzen Teaser, eine Einleitung, einen Hauptteil und ein Fazit – am besten mit einem CTA (Call to Action) am Ende.
  8. Verwenden Sie ansprechende Bilder. Das Headerbild zum Beispiel sollte Ihr Thema repräsentieren – binden Sie in Ihre Bilder Alt-Tags ein, verwenden Sie auch hier das Hauptkeyword.
  9. Abwechslung ist wichtig, versuchen Sie eine gute Mischung zwischen Text, Überschriften, Bildern und Aufzählungen zu finden – das Auge liest bekanntlich mit. Denn letztendlich sind auch die User-Signale entscheidend.
  10. Einfache Sätze. Vermeiden Sie Mammutsätze und schreiben Sie so als würden Sie jemanden außenstehenden das Thema erklären wollen.

Fehler im SEO Text

So wie man vieles richtig machen kann, passieren im SEO auch eine Menge Fehler. Hier die schlimmsten:

  1. Zu wenig Text: Um mit einem Text in Google auf sich aufmerksam zu machen, ist ein Minimum an Wörtern notwendig. Schon allein, um Ihren Text eine Struktur zu geben, empfehle ich hier mindestens 300 Wörter.
  2. Zu viel des Guten: Natürlich gibt es auch die andere Seite. Man spricht hier auch von TLTR – Too long to read. Zu lange Texte schwafeln vielleicht, kommen nicht auf den Punk. Hier ist die Zielgruppe wichtig. Was erwartet sie?
  3. Unpassende Überschriften: Überschriften sollten am besten so gewählt werden, dass sie den kommende Absatz an-teasern.
  4. Unpassende Keywords: manchmal verwendet man zu viele unterschiedliche Keywords, die ein Thema zu weit fassen und somit das Ziel verfehlen können – Google weiß dann nicht, wie es den Text thematisch einordnen soll.
  5. Keine internen Links. Man spricht ja vom InterNETZ. Darum ist es wichtig die Inhalte auf der eigenen Website untereinander (sinnvoll) zu verbinden. Eine starke interne Linkstruktur ist ein wichtiger Rankingfaktor. Siehe Wikipedia.
Out of the box - Was ist guter Content?
Auch mal „Out of the box“ denken, Foto: https://annroth.net

Was sind die Anforderungen an einen guten Content?

Sie beherrschen Ihr Handwerk und stellen sich die Frage, was guter Content ist und wie Sie diesen in die Rankings bekommen? Neben den bekannten SEO-Werkzeugen kommt es auf die drei folgenden Kriterien an:

Fachlich, korrekter und einzigartiger Content

Es liegt auf der Hand, dass Ihr Content gut recherchiert und somit korrekt, inhaltlich wie grammatisch, sein muss. Falsche Daten oder Fakten fallen nicht nur Google, sondern auch Ihren Nutzern auf. Rechtschreibfehler sind menschlich, aber sollten diese das gesunde Maß nicht überschreiten. Zudem ist es wichtig, dass Ihr Content einzigartig und nicht geklaut ist.

Aktueller Content

Es gibt drei Arten von Themen:

  • Saisonale Themen: diese treten zu einer bestimmt Zeit immer wieder auf. (Weltmeisterschaft, Wahlen, Sommerferien und Weihnachten)
  • Trendthemen: Themen, die gehypt werden, aber auch schnell wieder in der Versenkung verschwinden (Tamagotchi, Furbey oder Smartwatch)
  • und Evergreens: Das sind Themen, die immer wieder nachgefragt werden (Wetter, Guides, oder Haushaltstipps)

Essentiell ist also, hast Sie sich für ein Thema entschieden und dieses in eines der drei Kategorien einordnen. Macht es überhaupt Sinn darüber zu berichten, wenn das Thema gerade abflaut und wohl nie wieder gesucht wird? Die Arbeit wäre dann umsonst und der Content somit wertlos. Versuchen Sie also Themen zu finden, die immer nachgefragt werden, damit haben Sie viel größere Chancen regelmäßigen Traffic auf Ihrer Website zu generieren.

Zielgruppenrelevanter Content

Das ist hier wohl entscheidene Teil. Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie wissen für welche Zielgruppe Sie Ihren Content verfassen? Haben Sie Leser, die nach tiefgründigen Informationen suchen, oder steht Ihre Zielgruppe eher auf Bilder oder knappe Informationen. Stellen Sie sich vor welche Erwartungen Ihre Zielgruppe an dem gewählten Thema hat.

Schreiben Sie Texte für Suchmaschinen-Nutzer

Suchintentionen der Nutzer kennen

Das Thema Zielgruppe spielt auch bei der Keywordrecherche eine wichtige Rolle. Was steckt eigentlich hinter der Suchtintention von Ihrem Hauptkeyword – was erwartet der Nutzer bei dieser Anfrage? Haben Sie ein Keyword gewählt, schauen Sie also die Suchergebnisse (SERPS) dazu an. Was liefert die Konkurrenz zu dieser Suchanfrage? Denn irgendwas müssen diese ja richtig machen, sonst wären sie nicht auf der ersten Seite oder sogar Platz 1.
Sistrix hat in einem ihrer Blogartikel die vier grundlegenden Suchintentionen erklärt. Es folgt eine kleine Zusammenfassung :

  • Know – Informational: Nutzer die nach Informationen suchen, erwarten meist eine detaillierte Darstellung zu einem bestimmten Thema. In diese Kategorie fallen Guides, Tutorials und Blogartikel. Dementsprechend sollte auch der Inhalt informativ und anschaulich aufbereitet sein.
  • Do – handlungs- bzw. kauforientiert: Nutzer mit dieser Suchintention geht es darum, etwas machen (do) zu wollen. Häufig möchten diese etwas kaufen, downloaden oder installieren. Dementsprechend ist hier der Inhalt angebotsorientiert aufzubereiten. Das heißt weniger Text, eher Inhaltselemente, die den Nutzer dazu bewegen eine Aktion auszuführen. In diese Kategorie fallen zu meist Online Shops, Software-Anbieter oder Musikplattformen.
  • Website – Markensuche: Nutzer suchen gezielt nach einer Ziel-Website oder eine Marke. Wichtig ist also, dass Webmaster ihre Startseite so aufbereiten, dass sie mit Ihrem Hauptkeyword/Markennamen an erster Stelle in den SERPS stehen.
  • Visit in Person – Standortsuche: Nutzer erwarten hier Produkt- oder Dienstleister im Bezug zu Ihrem Standort – lokale Geschäfte. Hier empfiehlt sich die Nutzung von Google MyBusiness, da diese in den SERPS noch vor den organischen Suchergebnissen gelistet werden. In diese Kategorie fallen Restaurants, Läden oder Unternehmen mit Laufkundschaft.

Was ist guter Content? Anforderungen und Kriterien!

Damit Ihr Content gut ankommt, wenn nicht sogar spitze wird, empfehle ich folgende Punkte:

  1. Beherrschen Sie die SEO Werkzeuge
  2. Bieten Sie Content der fachlich gut und einzigartig ist
  3. Ihr Content ist aktuell
  4. Content, der Ihre Zielgruppe abholt – relevant ist

Wenn Sie mehr zum Thema Content Marketing erfahren möchten, können Sie mich gerne kontaktieren!

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